Am Donnerstag den 15.03.2018 hat die P & R GmbH einen Antrag auf Eröffnung der Insolvenz beim Amtsgericht in München gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Gericht Michael Jaffe. Nach Angaben des „Handelsblatts“ stehen 3.500.000.000 € im Feuer. Wahrscheinlich der größte Anlageskandal überhaupt. Größer als „Infinus“ und „Prokon“ zusammen.
Bereits 2017 ging die MAGELLAN Maritime Service GmbH in Insolvenz. Auch Magellan vertrieb Beteiligungen an vermieteten Containern. Die Anleger erhielten nach der Insolvenz einen Teil Ihrer Investitionen durch den Verkauf der Container an die BUSS Global Gruppe in Singapur zurück.
Diese Hoffnung haben die Anleger von P & R auch noch. Seit mehr als 40 Jahren hat P & R alle Zahlungsversprechen taggenau eingehalten. Erstaunlich ist der Zeitpunkt der Insolvenz. Die Containerschifffahrt erholt sich kontinuierlich seit mehreren Monaten. Auch die Inbetriebnahme der Mega-Carrier mit mehr als 20.000 Containern pro Schiff (Bedarf dadurch 60.000 Container/Schiff) lassen den Bedarf an Seecontainern steigen.
P & R ist für Anleger und auch für Vermittler schon immer eine „Black-Box“, die Insolvenz überrascht trotzdem die Beteiligten. Die Beneke AG und ihre Kunden sind von der Insolvenz nicht betroffen. Vor mehr als 10 Jahren haben wir den Vertrieb und auch unsere privaten Investitionen in P & R eingestellt. Ohne zu wissen welche Risiken das Investment für die Anleger beinhaltete.
Den betroffenen Anlegern, insbesondere wenn sie bei Banken gekauft haben, bieten wir unsere Unterstützung an.