Historie

Fast 20 Jahre jung – für Finanzdienstleister ein beachtliches Alter – und noch große Ziele! Nach Jura-Studium in Münster, Praxis bei der Bayer AG und einer Sparkasse, gründet Andrea Beneke 1990 den Beneke Wirtschaftsdienst.

Nach drei Jahren tritt Dipl.-Schiffsingenieur Wilfried Beneke ins Unternehmen ein. Es beginnt der Handel geschlossener Fonds, insbesondere von Schiffsbeteiligungen und Containerfonds. Eher zufällig ergeben sich ab 1999 erste Zweitmarkt-Vermittlungen – zunächst noch als Service für bestehende Kunden, die dringend Liquidität benötigen.

Gleichzeitig mit den ersten institutionellen Investoren erkennt Beneke den enormen Bedarf einer Handelsmöglichkeit für geschlossene Fonds. Der Zweitmarkt für Schiffsbeteiligungen entwickelt sich und wächst schnell. Zahlreiche Investoren, aber auch Vermittler entdecken den Markt. Ab 2006 weitet Beneke seine Dienstleistung auch auf geschlossene Immobilienfonds aus, da erste institutionelle Investoren mit dem Ankauf beginnen.

Die Jahre 2007 und 2008 markieren den vorläufigen Höhepunkt des Zweitmarktes – Schiffsbeteiligungen erzielen extrem hohe – aus heutiger Sicht überhöhte – Kaufpreise. Beneke wickelt Schiffsbeteiligungen in 2-stelliger Millionenhöhe zur Zufriedenheit seiner Kunden ab. Der Zweitmarkt für Immobilienfonds wird intensiviert. Der Beneke Wirtschaftsdienst geht in die Beneke Zweitmarkt AG über. Parallel dazu wird der Zweitmarkt für Windkraftfonds initiiert.

Ende 2008 trifft die Finanzkrise den Schiffsmarkt mit unvorhergesehener Härte. Die Handelskurse fallen stetig. In den Folgejahren wird es immer schwieriger, Schiffsbeteiligungen zu vermitteln. Seit 2012 sind die institutionellen Investoren nahezu vom Markt verschwunden, es kaufen nur noch wenige Privatinvestoren an. Die Zweitmärkte für Immobilien- und Windfonds legen hingegen stetig zu.

Erste Solar- und Private-Equity-Fonds werden gehandelt. Trotz des Umsatzeinbruches bei Schiffsfonds baut die Beneke Zweitmarkt AG ihr Geschäft weiter aus. Anfang 2013 fordert der Gesetzgeber zum Anlegerschutz umfangreiche Fachkenntnisnachweise und eine einheitliche Abwicklung im Zweitmarkt, was einige Vermittler zum Aufgeben zwingt. Die Beneke Zweitmarkt AG schließt sich dem Haftungsdach der Vecta GmbH aus Dresden an, um seinen Kunden weiterhin professionell und erfolgreich zur Seite stehen zu können.

Sicher ist: wir bleiben unabhängig, um für unsere Kunden immer einen guten Preis ermitteln zu können und passen uns den veränderten Märkten an. Der Bedarf auf Anlegerseite ist weiterhin enorm. Für die nächsten Jahre erwarten wir eine Verschiebung der Käuferschichten: die institutionellen Investoren werden es aufgrund der zunehmenden Regularien schwerer haben, während mehr und mehr private Anleger den Zweitmarkt für sich entdecken.